Bulgarien verlängert Vertrag mit Blengini bis 2028
Bulgarien verlängert den Vertrag von Gianlorenzo Blengini bis 2028 und erlaubt ihm, neben der Nationalmannschaft auch eine Vereinstrainerposition zu übernehmen.

Der Bulgarische Volleyballverband hat den Vertrag von Gianlorenzo Blengini als Cheftrainer der Herren-Nationalmannschaft um zwei Jahre bis 2028 verlängert, wie aus der Website des Verbands, bvf.bg, hervorgeht. Der Verband stimmte außerdem Blenginis Wunsch zu, neben seinen Aufgaben bei der Nationalmannschaft auch eine Vereinstrainerposition zu übernehmen, wobei der Italiener nach den Nationalmannschaftsspielen 2026 ein heimisches Vereinsteam betreuen soll.
Verbandspräsident Lyubomir Ganev lobte Blenginis Amtszeit seit seiner Einstellung Anfang 2024 und bezeichnete sie als einen der besten Schritte für die Entwicklung des bulgarischen Volleyballs, da junge Athleten unter seiner Führung das höchste Weltniveau erreicht hätten. Ganev sagte, der Verband verstehe, dass ein Trainer von Blenginis Format nach drei Jahren, die sich ausschließlich auf die Sommersaison der Nationalmannschaft konzentrierten, zum Vereinswettbewerb zurückkehren müsse, und äußerte Zuversicht, dass sich beide Aufgaben in der zweiten Phase seines Vertrags miteinander vereinbaren ließen. Ganev fügte hinzu, dass Bulgarien für Blengini zu einer zweiten Heimat geworden sei, und lobte dessen Herangehensweise, während der gesamten Verhandlungen der Übereinstimmung mit dem Verband Priorität zu geben.
Blengini erklärte, die Entscheidung, seinen Aufenthalt zu verlängern, sei eine bewusste Wahl gewesen, und sein Engagement für die bulgarische Nationalmannschaft und ihre Ziele bleibe unverändert. Er habe bereits Erfahrung damit, zwei Trainerrollen erfolgreich zu vereinbaren, und glaube, dass dies auch dieses Mal gelingen werde. Er fügte hinzu, dass das Hauptziel des Teams weiterhin die Olympischen Spiele seien, und äußerte die Hoffnung, dieses Ziel gemeinsam mit den Spielerinnen und Spielern zu erreichen, wobei er die Notwendigkeit einer kontinuierlichen täglichen Verbesserung betonte.




