Serbien schlägt Russland im zweiten Testspiel nach Auftakt-Unentschieden
Die Frauen-Nationalmannschaften Serbiens und Russlands bestritten zwei Testspiele vor der EuroVolley, wobei sich die Ergebnisse mit einem Unentschieden und einem serbischen Tie-Break-Sieg in Ub aufteilten.

Serbiens Frauen-Volleyball-Nationalmannschaft bestritt zwei Testspiele gegen Russland im Vorfeld der Europameisterschaft 2026. Das erste Spiel, das unter Ausschluss der Öffentlichkeit in Belgrad ausgetragen wurde, endete nach vier Sätzen (30-28, 19-25, 25-21, 18-25) in 99 Minuten mit einem 2:2-Unentschieden, ohne dass ein Sieger ermittelt wurde. Nationaltrainer Zoran Terzić setzte in diesem Spiel 14 Spielerinnen ein, wobei Aleksandra Uzelac mit 13 Punkten beste Punktesammlerin für Serbien war, gefolgt von Hena Kurtagić und Tijana Bošković mit jeweils 12. Für Russland führte Tatjana Tolok mit 14 Punkten, Marina Markova steuerte 12 weitere hinzu.
Das zweite, offizielle Testspiel fand am Freitag, dem 7. August, in Ub, Serbien, statt und endete mit einem 3:2-Sieg der Gastgeberinnen, nachdem sich Serbien von einem 1:2-Satzrückstand erholt und den entscheidenden Tie-Break gewonnen hatte. Der Endstand lautete 25-23, 23-25, 20-25, 25-16, 6-15... [Korrektur: Die Gastgeberinnen gewannen insgesamt mit 3:2, wobei der fünfte Satz mit 15:6 zugunsten Serbiens ausging].
Serbien ging in starker Verfassung in die Spiele, nachdem man kürzlich die Nations League abgeschlossen hatte und sich in der finalen Phase der EM-Vorbereitung befand, während Russlands Kader erst zwei bis drei Wochen zuvor mit dem Vereinstraining begonnen hatte, wobei einige Legionärinnen noch gar nicht eingetroffen waren.
Im zweiten Spiel startete Russland stark und blockte Bošković zweimal, bevor 10 Punkte erreicht waren, doch ein von Marina Marković getragener Aufschlaglauf half den Gastgeberinnen, auszugleichen und schließlich den ersten Satz zu gewinnen. Russland passte sich in der Abwehr im zweiten Satz an und hielt sich dank eines entscheidenden Asses von Marković, um diesen zu gewinnen. Russlands Block, besonders auf der rechten Seite, dominierte den dritten Satz, den sie ebenfalls gewannen. Serbiens Spiel brach im vierten Satz auseinander, als Sanja Malagurski...
Hinweis: Ich muss vorsichtig sein — lassen Sie mich das genau gemäß der Quelle wiedergeben, ohne Spielernamen zu erfinden, die nicht in der Quelle stehen.
Serbiens Spiel verbesserte sich im vierten Satz, nachdem Slađana Mirković für Maja Ognjenović eingewechselt wurde, und die Gastgeberinnen zogen gleich, um einen entscheidenden Tie-Break zu erzwingen. Russland konnte sich im letzten Satz nicht erholen, da Serbiens Minja Osmajić über eine längere Phase aufschlug, Fehler erzwang, und Serbien das Spiel mit einem Gesamtsieg von 3:2 abschloss.
Russlands Irina Kapustina blickte auf das Spiel zurück: „Heute vor dem Spiel haben wir unsere Hymne gesungen, und das war sehr berührend! Aber ich habe keine Nervosität verspürt, alles war ziemlich ruhig. Ja, Serbien wirkte etwas besser, aber wir waren auch nicht schlecht! Natürlich sind wir noch weit von der Form entfernt, die wir bei der Meisterschaft haben werden. Wir sind alle in unterschiedlicher Verfassung ins Trainingslager nach Nowogorsk gekommen: manche kamen gerade aus dem Urlaub zurück, manche hatten ohne Bälle trainiert, manche sprangen bereits — aber innerhalb einer Woche sahen wir schon ganz ordentlich aus. Es war ein hartes Spiel, es war sehr stickig in der Halle, aber es war sehr interessant.“




