TVF-Präsident Akif Üstündağ lobt Team nach Einzug ins VNL-Halbfinale
Die türkische Frauen-Volleyballnationalmannschaft schlug Kanada mit 3:1 und zog damit ins VNL-Halbfinale ein. Verbandspräsident Mehmet Akif Üstündağ lobte den Kampfgeist des Teams.

Die türkische Frauen-Nationalmannschaft kämpfte sich zurück und bezwang Kanada im Viertelfinale der FIVB Volleyball Nations League 2026 in Macau, China, mit 3:1, womit sie sich einen Platz im Halbfinale sicherte. Die Satzergebnisse lauteten 22-25, 25-21, 25-21, 25-17.
Der Präsident des türkischen Volleyballverbands, Mehmet Akif Üstündağ, lobte anschließend die Leistung des Teams. Er sagte, die Türkei habe im ersten Satz Mühe gehabt, ihren Rhythmus zu finden, habe aber bis zum Schluss nie aufgehört zu kämpfen. Er merkte an, dass die Türkei und Kanada zu den nur vier Ländern gehörten, deren Männer- und Frauenteams in diesem Jahr beide die Finalrunde erreicht hätten, und bezeichnete dies als große Quelle des Stolzes.
Üstündağ hob die angreiferische Führungsrolle von Diagonalangreiferin Melissa Vargas hervor, ebenso die Beiträge von Zehra Güneş im Block und Angriff sowie den Einfluss von Hande Baladın von der Bank. Er räumte ein, dass die Abwehr des Teams unter dem gewohnten Niveau geblieben sei, betonte aber, dass die Türkei trotzdem einen Weg zum Sieg gefunden habe.
Mit Blick auf die Zukunft sagte Üstündağ, die Türkei sei es gewohnt, in Finals zu spielen, und verwies auf den Lauf des Teams als Finalist bei der letzten Weltmeisterschaft und als Meister bei der letzten Europameisterschaft. Er fügte hinzu, dass sich der Fokus der Mannschaft weiterhin auf das eigene Spiel richte, unabhängig vom Halbfinalgegner.




